Den kahlen Wänden ein Ende - Wanddeko Inspirationen im Scandi-Boho Stil

Irgendetwas fehlt da noch...

Na, wer kennt diesen Gedanken? Die Wohnung oder das Haus ist vollständig eingerichtet, alle Tische und Regale sind dekoriert – und trotzdem fehlt da noch irgendwas. Irgendwie ist es nicht so richtig gemütlich. Schnell sind die Übeltäter gefunden: kahle Wände! So schön die Wandfarbe auch sein mag, kahle Wände lassen einfach keine gemütliche Atmosphäre in einem Wohnraum aufkommen. Was soll also ran an die Wand? Ein Bild – Bilder sind immer gut! Und was noch? Noch ein Bild…und vielleicht noch eins? Bevor man sich versieht, findet man sich in einer Galerie wieder. Versteht mich nicht falsch, Bilder sind eine super Wanddeko und gut gestaltete Gallery-Walls auf jeden Fall ein Hingucker, dennoch wirkt es etwas einseitig die Wände nur mit Bildern vollzuhängen. Deshalb möchte ich euch ein paar Wanddeko-Inspirationen an die Hand geben, die für etwas Abwechslung an euren 4 Wänden und eine wohnliche Atmosphäre sorgen.

Wanddeko-Tipp Nummer 1: Die Mischung macht's!

Wie bereits erwähnt, finde auch ich Gallery-Walls super schön. Richtig gut sehen diese jedoch nur aus, wenn Motive und Größen der Bilder variiert werden. Bei anderen Wanddeko-Objekten ist das nicht anders. Kaum jemand hängt sich fünf gleich große Spiegel aus dem gleichen Material nebeneinander. Am besten wirkt eine dekorierte Wand mit Dekoelementen , die sich in Größe, Form und Farbe oder Material unterscheiden. Je nachdem ob man einer Deko-Maximalist oder Minimalist ist, sind der Fantasie bei der Auswahl der Wohnaccessoires keine Grenzen gesetzt. 

Wandkörbe und Palmblätter als Wanddeko-1

Auf dem Bild seht ihr, dass ich fünf verschiedene Dekoelemente zur Wandgestaltung verwendet habe. Neben einem klassischen Line-Art Bild mit einem kontrastreichen schwarzen Rahmen habe ich einen Wandkorb, ein Palmblatt, eine Rattan-Garderobe sowie eine Lichterkette kombiniert. Den Mix aus natürlichen Materialien und neutralen Beige- und Grautönen mag ich im Moment besonders gern. Die unterschiedlichen Formen, Materialien, Größen und Farben der Wanddeko-Accessoires sorgen für Abwechslung, während die neutralen Farben und Naturmaterialien für eine gewisse Harmonie sorgen. Kurz gesagt: Die Wanddekoration sieht nicht langweilig aus, passt aber trotzdem gut zusammen.

Rattanspiegel und -garderobe als Wanddeko
Rattan Garderobe mit Körben

Wer es gern etwas voller mag, kann zum Beispiel den Rattan-Wandkorb noch mit Magazinen bestücken oder aber ein paar dekorative Plaids bzw. Körbe an die Wandhaken hängen. Natürlich kann man auch noch ein paar kleinere Bilder ergänzen, wenn es an der Wand noch etwas mehr sein soll.

Hier findet ihr die Wanddeko-Accessoires aus dem Deko-Beispiel

*Affiliatelink/Werbelink

Wanddeko-Tipp Nummer 2: Kontraste als Blickfang

Ton in Ton zu arbeiten ist natürlich immer eine elegante Lösung in der skandinavisch-minimalistischen Raumgestaltung. Wem aber eine kahle Wand zu langweilig ist – und darum geht es in diesem Blog-Artikel 🙂 – der sollte lieber auf kontrastreiche Wanddekoration setzen, anstatt Regale oder Bilder mit dem gleichen Farbton zu verwenden.

In unserem Beispiel von vorhin handelt es sich um eine klassisch weiße Wand. Hier bilden schwarze Bilderrahmen und die Wanddeko aus Naturmaterialien wie Rattan oder Palmblättern schöne Kontraste und ziehen damit automatisch alle Blicke auf sich. Auch bei andersfarbigen, hellen Wänden kann sich die Kombination aus schwarz und „natur“ sehen lassen.  Bei dunklen Wänden solltet ihr dagegen lieber zu weißen lackierten oder naturbelassenen Holzrahmen greifen. Gleiches gilt für Wandkörbe, Spiegel oder Regalleisten – auch hier solltet ihr aufgrund des dunklen Hintergrunds lieber auf kontrastreiche, helle Materialien setzen. Der helle Naturton des Palmblätter Sets bildet zum Beispiel einen tollen Kontrast zu der schwarzen Wand und sticht somit sofort ins Auge. 

Palmblätter als Wanddeko-1

Wanddeko-Tipp Nummer 3: Flexibel bleiben - Wanddeko befestigen ohne Bohren

Der dritte Tipp zur Wandgestaltung ist zugegeben eher praktisch als inspirierend. Aber ich spreche aus eigener Erfahrung wenn ich sage: „Das größte Hindernis bei der Wandgestaltung ist das Löcher bohren!“ Jeder kennt die Situation, wenn die gesamte Wanddeko bereits geplant und vor dem geistigen Auge förmlich sichtbar ist, das ganze Projekt dann aber scheitert bevor man überhaupt damit angefangen hat. Und was ist der Grund dafür? Genau! Die Bohrmaschine – der Endgegner!

Löcher in eine unversehrte Wand zu bohren tut einem einfach immer etwas weh, denn schließlich gibt es nach dem Bohren keinen Weg mehr zurück. Wenn das Loch erstmal da ist, dann lässt es sich nicht so einfach wieder „flicken“ und man überlegt es sich zweimal ob man das Bild (das da schon 5 Jahre hängt) vielleicht doch etwas nach links versetzt. Außerdem widerspricht mir sicher keiner wenn ich sage, dass man mit gebohrten Löchern ziemlich unflexibel ist was die Änderung der Wanddekoration angeht. Will man nur ein paar Bilder ab- oder umhängen, so ist man stets drum bemüht die alten Haken zu nutzen, um ja keine neuen Löcher bohren zu müssen und wenn man es wagt die Anordnung der Elemente etwas zu ändern, so muss man sich den Kopf darüber zerbrechen, wie man die alten Löcher nun am besten mit der neuen Wanddeko abdecken kann. 

Um das leidige Bohr-Problem zu umgehen, habe ich zwei persönliche Empfehlungen für euch:

1.) Bilderleisten - nur zweimal Bohren für viel Flexibilität:​
Bilderleisten für flexible Wandgestaltung

Bilderleisten sind eine tolle Möglichkeit der Wandgestaltung mit einem vergleichsweise geringen „Bohraufwand“. Zwar müsst ihr die Bilderleiste mit Schrauben an der Wand befestigen, dennoch seid ihr sehr flexibel, wenn ihr mal ein Bild austauschen möchtet oder die Anordnung eurer Deko ändern wollt.

2.) Klebenägel - Bilder und Deko ohne Bohren an der Wand fixieren:

*Affiliatelink/Werbelink

Meine Empfehlung für alle, die das Löcher bohren vermeiden wollen: Sind die Klebenägel von Tesa.  Sie sind auf Tapeten und auch Fliesen super leicht anzubringen und lassen sich rückstandslos wieder ablösen. Somit die perfekte Lösung für alle, die sich nicht definitiv entscheiden wollen oder können. 

Wie immer hoffe ich sehr, ich konnte den ein oder anderen von euch inspirieren. Wenn ihr noch fragen habt, dann kommentiert  einfach unter dem Blog-Artikel. 

Ganz liebe Grüße,

eure Katja

Weitere Beiträge

Kommentar verfassen